Kunststoffe
Kunststoffabfälle bestehen vor allem aus zu entsorgenden Verpackungsmaterialien und sind hochwertige Brennstoffe. Sie werden hauptsächlich in der Zementindustrie aber auch in konventionellen Kehrichtverwertungsanlagen der Verbrennung beigefügt.
Handhabung
Kunststoffabfälle haben uneinheitliche Eigenschaften und haben unterschiedliche Herkünfte, was die Spezifikation dieses Brennstoffes kompliziert macht. Zudem ist das Brennprodukt verunreinigt und beinhaltet einen beachtlichen Anteil an Feinstaub. Deshalb müssen die Anlagen staubdicht sein.
Anlieferung
Sie erfolgt in Containern, Lastwagen oder aus internen Zerkleinerungsanlagen. Zum Transport in die Zwischenlager eignen sich vor allem Trogkettenförderer, Taschen- oder Gurtförderbänder.
Lagerung
Die Kunststoffe werden in Bunkern mit Schubbodenaustrag oder in Stapelsilos mit Flachboden und entsprechenden Austragshilfen gelagert.
Transport
Um die Brennstoffe dosiert der Verbrennung zuführen zu können, sind je nach Anlagenkonfiguration pneumatische oder mechanische Transporte notwendig. Bei mechanischen Transporten eignen sich Trogkettenförderer, Becherwerke (Elevator), Förderschnecken und Gurtförderbänder. Für längere Distanzen (50 bis 400 m) sind auch pneumatische Fördersysteme geeignet.
Das Einblasen in den Verbrennungsraum erfolgt pneumatisch mit einem kontinuierlichen, vom Kunden definierten Mengenstrom. Die Produktaufgabe erfolgt über einen Trichter mit Rührwerk und eine Zellenradschleuse. Speziell die Leitungsführung und die zum Einsatz kommenden Materialien sind hier zu beachten. Für die Dosierung eignen sich vorwiegend Dosierbandwaagen oder Rotationswaagen mit entsprechend auf das Produkt angepasster Konfiguration. Der entsprechenden Entstaubung (Aspiration) muss Rechnung getragen werden.
Dosierung mit Rotorwaagen
Während einigen Jahren wurde ein komplett neues Dosiersystem mit aufeinander abgestimmten Funktionseinheiten entwickelt. Es wurde für viele verschiedene Sekundärbrennstoffe optimiert und über längere Zeit erfolgreich erprobt.
Folgende Hauptanforderungen wurden an die Sekundärbrennstoffdosierung gestellt:
- sicheres Sekundärbrennstoff-Handling
- universelle Einsetzbarkeit für unterschiedlichste Sekundärbrennstoffe
- höchste Kurzzeitgenauigkeit
- lange Standzeiten
- einfache Wartung
- redundante Funktionskontrolle
- alternativ in druckstossfester Ausführung
Profitieren Sie von unserer Erfahrung und kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gerne.
Prospekt: „The global Way of Thinking” / „Förderelemente”
